Professionell zur digitalen IP-Strategie

Unternehmen sind im Zuge der digitalen Transformation nicht nur gefordert, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, sondern diese auch vor Nachahmern zu schützen. Ein starkes Digital-IP-Portfolio wird jedoch zunehmend zum Erfolgsfaktor im enger werdenden Wettbewerb. Es ist mitentscheidend dafür, ob Unternehmen im Rahmen wichtiger digitaler Plattformen und Ökosysteme zukünftig entweder nur als passiver oder aber als aktiver Wertschöpfungspartner mitwirken.

Patentfähig sind digitale Innovationen wie beispielsweise Sensorsysteme, die 3D-Kameras mit intelligenten Datenverarbeitungsverfahren kombinieren und so neue Einkaufserlebnisse ohne Kassen ermöglichen. Das Fraunhofer IAO hat im Rahmen eines internen Forschungsprojekts 1000 Patentfamilien dieser Art mit Anmeldungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert. Auf Basis der analysierten Patentstrategien wurde der »Digital-IP-Navigator« entwickelt. Dieser hilft dem Top-Management von Unternehmen bei der Planung einer eigenen digitalen IP-Strategie.

Der kostenlose »Digital-IP-NavigatorBASIC« in Form einer Excel-Tabelle enthält acht digitale IP-Strategien, aus denen ein Unternehmen die eigene digitale IP-Strategie selbstständig entwickeln kann. Der kostenpflichtige »Digital-IP-NavigatorPLUS« enthält insgesamt 64 digitale Strategien.

Fraunhofer Stufenmodell für das IP-Management

Die für ein Unternehmen passende IP-Organisationsstrukturen müssen nicht unbedingt für ein anderes Unternehmen sinnvoll sein. Z.B. Unternehmen, die IP-Management als Teil des Wissensmanagements intensiv praktizieren, brauchen ganz andere Organisationsstrukturen als Unternehmen, die Patente nur zum defensiven Schutz anmelden.

Aus dieser Überlegung heraus wurde am Fraunhofer IAO ein Fünf-Stufenmodell entwickelt, welches den Entscheidern helfen soll, die richtigen Organisationsstrukturen für ein Unternehmen zu finden.

Die richtigen IP-Organisationsstrukturen für ein Unternehmen hängen von mehreren Parametern ab: Mission und Strategie der IP-Einheit, Umgebung, Mitbewerber, Ausstattung usw. Vor allem hängen die richtigen Organisationsstrukturen von der aktuellen Entwicklungsstufe des IP-Systems ab.

Um von einer Stufe auf die nächste zu kommen, müssen die richtigen Stellhebel erkannt und in Gang gesetzt werden.

Wenn Sie gerade dabei sind, das IP-Management-System Ihres Unternehmens zu optimieren und Interesse an einer Unterstützung haben, wenden Sie sich bitte an uns.

 

So funktioniert der Wettbewerb

Das Fraunhofer-Institut IAO vergibt seit mehreren Jahren im Rahmen einer Patentmesse in München den IP-Management-Award für Firmen mit fortschrittlichen Managementsystemen auf dem Gebiet des IP. Veranstalter der jährlichen Messe ist die Management Circle AG.

Im Zuge der zunehmenden Bedeutung der Digitalisierung werden gewerbliche Schutzrechte mehr als je eine Schlüsselrolle  im Unternehmen einnehmen. Hierzu gehören insbesondere auch diejenigen Schutzrechte, die das Unternehmen im Zuge der Digitalisierung seiner Produkte, Organisationsprozesse sowie Dienstleistungen generiert hat.

Im Rahmen eines Fraunhofer-internen Forschungsprojekts wurden 1000 digitale Patentfamilien aus dem Zeitraum 2010 bis 2018 ausgewertet. Die besonders aktiven jungen Unternehmen wurden identifiziert und zu einem telefonischen Interview eingeladen. Parallel hierzu können Unternehmen sich auch bei uns für den IP-Management-Award bewerben.

In einem zweiten Schritt wird die Jury die Professionalität des IP-Managementsystems der Top-5-Unternehmen bewerten und anschließend  die Top-3 mit dem IP-Management-Award auszeichnen.

Selbstverständlich werden alle Daten nur in anonymisierter Form ausgewertet und nicht für kommerzielle Zwecke verwendet. Alle Daten sind ausschließlich den beteiligten Jury-Mitgliedern zugänglich und nicht den Medienpartnern.

Hier finden Sie das Formular zur Bewerbung!

© Management Circle /HRSchulz

Der Preis

Die Jury

Die Jury setzt sich zusammen aus:

Hubert Rothe

Leiter der Informationsdienste für die Öffentlichkeit des DPMA

Marc Rüger

Stellv. Direktor GF Technologie- und Innovationsmanagement am Fraunhofer IAO

Prof. Helge Cohausz

Cohausz Hannig Borkowski Wißgott Patentanwaltskanzlei

Dr. Helmut Appel

Patentexperte

Dr. Bertram Huber

IP*SEVA

Prof. Dr. René Niethammer

Hochschule Aalen

 

 

Referenzen

Teilnehmer des Fraunhofer Benchmarks bestätigen:

Dr. Werner Kehl von Hydro Aluminium Deutschland:

»Das Fraunhofer IAO verwendet einen wissenschaftlich-fundierten Ansatz, der alle relevanten und wichtigen Stellhebel eines Managementsystems für Schutzrechte berücksichtigt. Unternehmen, die ihre spezifischen Potenziale erkennen und ausschöpfen möchten, empfehle ich die Teilnahme an diesem Benchmark. «

Dipl.-Ing. Dilly bei Polysius AG:

»Der IP-Management-Benchmark von Fraunhofer IAO hat uns geholfen, neue Möglichkeiten und Wege der Zusammenarbeit zwischen Patent- und F&E-Abteilung zu erkennen und zu nutzen. «

 Dipl.-Ing. Lutz Keferstein, Mitglied im IP-Council der Siemens AG:

»Der IP-Management-Benchmark von Fraunhofer IAO hat uns sowohl inhaltlich als auch in seiner professionellen Durchführung überzeugt. Die klaren Aussagen dieser unabhängigen und umfassenden Untersuchung stellen eine sehr sinnvolle Unterstützung dar.«

Letzte Gewinner

 

2016

1. Platz: Kapsch TrafficCom AG

 

 

2. Platz: PARI Pharma GmbH

 
 

3. Platz: KUKA AG


 
2015

1. Platz: Rogers Germany GmbH

 

2. Platz: Nemak

 

3. Platz: Elmos Semiconductor AG


 
2014

1. PLatz: Trumpf GmbH + Co. KG

 

 

2. Platz: Festo AG & Co. KG

 

 

3. Platz: Stöbich Brandschutz GmbH

 

2013

1. Platz: SMA Solar Technology AG

 

 

2. Platz: Aesculap AG

 

 

3. Platz: Carl Zeiss Industrielle Messtechnik GmbH

 

2012

1. Platz: Bürkert Fluid Control Systems

 

2. Platz: Arcelik A.S.

 

3. Platz: Wittenstein AG

2011 1. Platz: Karl Storz GmbH & Co. KG
  2. Platz: MULTIVAG Sepp Haggenmüller GmbH & Co. KG
  3. Platz: Miba AG
2010 HOMAG Holzbearbeitungssysteme AG  
2009 Hydro Aluminium Deutschland  
2008 Siemens Oil + Gas